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Shimi Jimi
Hrsg. Nuno Corporation
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Dieser vierte Band in der Reihe der Nuno-Publikationen
befaßt sich mit dem Färben und Beizen, sowie mit den
Gefühlsassoziationen, die durch Stoffe hervorgerufen werden
können.
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Zum Inhalt
Der japanische Ausdruck ,Shimi Jimi' heißt wörtlich übersetzt
,gefärbt' oder ,gebeizt', wird aber im übertragenen Sinne benutzt,
um zu beschreiben, wie Gefühle durchsickern können, vergleichbar
einem einfarbigen Stoff, der die Färbung einer Farbflotte annimmt.
Der Bezeichnung, ,Shimi Jimi' ist also keine bestimmte Stoffart zuzuordnen,
vielmehr ist hiermit eine besondere Art emotionaler Assoziationen gemeint.
Die beschriebenen Stoffe haben die Eigenschaft, durch ihr Aussehen, ihren
Griff oder Fall das Herz nostalgisch anzurühren.
Das vorliegende Buch ist schon das vierte einer thematischen Schriftenreihe
der Nuno Corporation, deren Vorgänger ähnlich exotisch klingende
Titel tragen.
Die experimentierfreudige japanische Firma hat ihre diesmal vorgestellten
Stoffentwürfe an heimische Traditionen angelehnt. Zum Beispiel bezieht
sich die Stoffserie ,Bashofu' auf die Textur der Bananenfaserstoffe von
Okinawa, jedoch hergestellt aus beschichtetem Bananenfasergarn auf industriellen
Webmaschinen. Die Serie ,Sashiko' erinnert an die handgestickten weißen
Muster auf den Indigo-Stoffen japanischer Bauern, nur daß diese
Stoffe in Jacquarddoppelgewebe hergestellt sind. Weitere Stoffserien beziehen
sich auf Kasuri und Kettdruck, auf Farbvariationen und Streifenmuster.
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