Schulen

Die Schulen sorgen für den beruflichen Nachwuchs in den unterschiedlichen textilen Bereichen und auf den verschiedenen Qualifikationsebenen. An ihnen absolvieren u.a. zukünftige Textil- und Bekleidungsingenieure, Textil- und Modedesigner, Künstler und Kunsthandwerker ihr Studium, um in Industrie, Handwerk, Handel und anderen Dienstleistungsbereichen oder freischaffend am Wirtschafts- und Kulturprozeß teilzunehmen.

In den westeuropäischen Ländern spielt auch die Textillehrerausbildung, deren Absolventen die Schüler an allgemeinbildenden Schulen mit textilkulturellen Themen vertraut machen, eine gewichtige Rolle

Außerdem gibt es eine ganze Reihe von Spezialausbildungen und beruflichen Aufbaukursen, deren Dozenten wertvolle Beiträge zum Netzwerk beisteuern.

Schließlich sind die Kursleiter in der Erwachsenenbildung wichtige Multiplikatoren textilkultureller Kenntnisse und Erfahrungen.

Auch diese Professoren, Dozenten und Kursleiter sind in fast allen ETN-Arbeitsgruppen vertreten:

1. Sie repräsentieren den beruflichen Nachwuchs in den noch lebendigen "Textilen Kulturlandschaften" und halten Verbindung zur Textilwirtschaft ihrer Region.

2. Auf Hochschulebene leisten sie Beiträge zur universitären Forschung und Entwicklung, im Bereich von Gestaltungs- und Verfahrenstheorie ebenso wie beim Einsatz neuer Technologien.

3. In Aus- und Fortbildungsfragen sind die (Hoch-)Schulangehörigen wichtigste ETN-Partner.

4. Aus dem Kreis der Dozenten kommen die meisten Fachtagungsreferenten, Jurymitglieder und Experten zu speziellen Technik- und Gestaltungsfragen.

5. Die Dokumentations- und Informationseinrichtungen (u.a. Institutsbibliotheken) der Schulen stützen das dezentrale Informations-Netz von ETN und bieten Zugang zu den aktuellsten professionellen Quellen. Hochschulangehörige sind außerdem Autoren und Herausgeber maßgeblicher Fach- und Lehrbücher.

Mit der zunehmenden Internationalisierung des Ausbildungswesens, namentlich im Bereich des westeuropäischen Wirtschaftsraumes, erlangt die supranationale Vernetzung der informationellen und personellen Ressourcen eine immer größere Bedeutung. ETN kann hierbei eine wichtige Rolle zur beschleunigten Integration osteuropäischer Ausbildungspartner leisten.

Im Bereich der Gestalterberufe fehlen in Europa ausreichende Angebote der beruflichen Fortbildung. Hierin muß ein Schwerpunkt zukünftiger ETN-Arbeit gesehen werden!

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