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Museen/GalerienDie Museen sind Orte des Gedächtnisses. Sie sammeln, ordnen, pflegen und informieren auch über die Geschichte textiler Kultur. Die Museen sind unverzichtbare Partner des Netzwerkes. Je nach Museumstyp sind ihre leitenden Mitarbeiter wichtige Kooperanten für ETN-Projekte in den Bereichen Kunst/Mode, Handwerk/Gewerbe, Industrie und Historische Textilien. In der Regel sind sie in allen Arbeitsgruppen von ETN aktiv: 1. Sie arbeiten an den Europa-Projekten maßgeblich mit und sind regionale Zentren der Information in Bezug auf das Thema "Textile Kulturlandschaften" 2. Die Forschungsbeiträge der Museumsmitarbeiter im Bereich Historische Textilien, Sozial-/Wirtschaftsgeschichte, Kunst(-geschichte) etc. bilden wesentliche Grundlagen für viele ETN-Projekte. 3. Die Textil-/Mode- (Kostüm-) Abteilungen der Museen sind Fortbildungseinrichtungen sui generis . Viele Museen verfügen überdies über museumspädagogische Dienste für Schulen und die Erwachsenenbildung. Aus- und Fortbildungsprojekte im Rahmen spezieller ETN-Programme stützen sich auf dieses Potential. 4. Galerien und Museen sind klassische Veranstaltungsorte im Verbund des internationalen Kulturaustausches. Sie organisieren (Wander-) Ausstellungen und Tagungen, auch für Netzwerk-Projekte. 5. Museen und Galerien sind spezialisierte Dokumentationszentren und wichtige Stützen im dezentralen Informationsnetz von ETN. Sie erstellen Medienbeiträge für den öffentlichen und fachinternen Gebrauch. Seit einigen Jahren entstehen zunehmend (Textil-) Industriemuseen neuen Typs, die außer der Sammlung regionaler Industrieobjekte und -fakten regelrechte Experimentierwerkstätten für zeitgenössische Kunst- und Designproduktionen betreiben. Sie gehören zu den zentralen Projektträgern der "Textilen Kulturlandschaften" und werden im Rahmen des Europäischen Netzwerkes für Textil eine verstärkte Kooperation eingehen. Es gibt eine ganze Reihe von Problemstellungen und Aufgaben fachinterner museologischer Art, die sich unter dem Dach von ETN leichter lösen lassen. Dazu gehören Fragen der Restaurierungspraxis, Thesaurus- und Inventarisierungsprobleme, des Tausch- und Leihverkehrs, des Personal- und Informationsaustausches etc. Schließlich wird die verstärkte überregionale Zusammenarbeit zu neuen Überlegungen der Profil- und Schwerpunktbildung einzelner Museen führen, zu einer deutlicheren Arbeits- und Aufgabenteilung im internationalen Maßstab. | ||||||||||||||||||||